New Beef Steak Cuts for Connoisseurs
Every one of us knows rump steak, T-bone, fillet, or rib eye steak and has surely savored some of them. But do you also know flat iron, tri-tip, spider steak, or brisket? If not, then this article is just right for you to learn more about the latest steak trends. That way, you can show off and try something special at your next barbecue.
1. Wie erkenne ich gute Fleischqualität?
Das Fleisch sollte regional, frisch und aus guter Haltung stammen
Wenn Du beim Metzger Deines Vertrauens kaufst, egal ob an der Theke um die Ecke oder online, machst Du schon mal einen guten Anfang. Wobei der Metzger vor Ort immer Deine erste Anlaufadresse sein sollte. Frischer geht es nicht.
Hier sind wir auch schon beim ersten Punkt. Das Fleisch soll frisch und richtig temperiert sein. Unter 7°C ist ideal. Rindfleisch sollte eine saftige, dunkle rote Farbe haben. Wenn es in bräunlich oder graue geht, ist das Fleisch nicht mehr frisch und zu alt. Aber Vorsicht! Abgepacktes Fleisch wird sehr gerne unter einer sogenannten Schutzatmosphäre verpackt, um die rote Farbe zu erhalten. Jedoch täuscht die Optik über die Frische des Fleisches. Darum immer frisch an der Theke kaufen.
Wenn Du die Möglichkeit hast, am Fleisch zu riechen, dann kannst Du dadurch auch viel über die Qualität herausfinden. Riecht es leicht beißend und faul, dann ist das Fleisch eindeutig nicht mehr gut. Riechst Du hingegen eher nichts, kannst Du guten Gewissens mit dem Grillen anfangen.
Mehr über gute Fleischqualität und Fettmarmorierung erfährst du in unseren Artikel „Qualitätsfleisch“.
Warum schmecken Steaks so gut?
Der Geschmack beim Fleisch entsteht durch das Zusammenspiel aus dem Geschmacksgeber und dem Geschmacksträger bzw. –verstärker. Als Aromaspender, also Geschmacksgeber, dient das sogenannte „Blutfleisch“. Bei der Trockenreifung bilden sich darin die intensiven Geschmacksnuancen – die Glutaminsäuren. Das Fett im Fleisch dient nun als Geschmacksverstärker. Dabei ist das perfekte Verhältnis 10-15 % Fett.
2. Die richtige Zubereitung Deines saftigen Steaks auf dem Grill
Die richtige Kerntemperatur ist entscheidend
Wenn Du noch unsicher bist, wann Dein Steak den gewünschten Gargrad erreicht hat, solltest Du idealerweise ein Thermometer verwenden, mit dem Du die Kerntemperatur kontrollieren kannst. Geübte Griller fühlen den Gargrad anhand der Festigkeit des Fleisches. Für Medium-Rare, innen zartrosa außen kross, benötigen die meisten Steak-Cuts eine Kerntemperstur von 53-55°C.
Die Ruhezeit einhalten
Diese Tools helfen Dir beim Grillen
Ein Bratenthermometer hilft Dir dabei, die Kerntemperatur zu bestimmen
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3. Checkliste: So grillst Du ein perfektes Steak
- 1. Auf gute Fleischqualität vom Metzger achten
- 2. Das Steak nicht abwaschen, wenn nur abtupfen
- 3. Das Steak sollte Zimmertemperatur haben, bevor es auf den Grill kommt
- 4. Den Grill gut vorheizen und auf eine hohe Temperatur (300-600°C) bringen
- 5. Idealerweise eine Rost aus Gusseisen verwenden, für besonders leckere Röstaromen
- 6. Je nach Dicke und Gargrad muss das Steak bei niedrigerm indirekter Hitze vor- oder nachgegart werden. Mit Thermometer die Kerntemperatur prüfen.
- 1. Ruhezeit von 1-2 Minuten nach dem Grillen einhalten
- 8. Immer quer der Faser schneiden
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4. Bekannte Cuts / Edelteile vom Rind
Hier findest Du eine Übersicht dieser Cuts und die perfekte Kerntemperatur für den Gargrad Medium-Rare.
Rumpsteak / Roastbeef / Striploin
Charakteristisch ist der Fettrand, welcher erst nach dem Grillen entfernt werden sollte. Vor dem Zubereiten sollte die Sehne eingeschnitten werden, damit ein gleichmäßiger Garprozess gewärleistet werden kann.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 53°C Kerntemperatur
Hüftsteak / Sirloin Steak
In den USA und - auch vielen deutschen Speiskarten - findest Du sie als Sirloin bzw. Sirloin Filet.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 54°C Kerntemperatur
T-Bone Steak
Die Kombination aus zartem Filet, mächtigem Roastbeef und der starken Marmorierung macht den besonderen Geschmack aus, der sich ideal beim Grillen unter hoher Hitze entwickelt. Das Fett schmilzt beim Grillen.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 55°C Kerntemperatur
Porterhouse Steak
Bei der Zubereitung sollte der Fettrand bzw. die Sehne im Abstand von 1 cm leicht eingeschnitten werden.
Tipp: während der Garphase mit Rosmarin und Knoblauch würzen und immer wieder mit flüssiger Butter einstreichen oder übergießen.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 54°C Kerntemperatur
Filet Steak / Rinderfilet / Tenderloin / Filet Mignon
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 53°C Kerntemperatur
Entrecôte & Ripeye Steak
Unterschiedliche Muskeln laufen in diesem Teilstück zusammen und machen es damit zum einen der komplexesten aber auch beliebtesten Steakzuschnitte. Du erkennst das Ripyey-Steak / Entrecôte an dem deutlich sichtbaren Fettauge.
Die ausgeprägte Marmorierung macht das Ripeye-Steak/Entrecôte besonders saftig und geschmacksintensiv. Es ist fettdurchwachsener als das Rumpsteak.
Entrecôte/Ripeye eigenet sich als Kurzgebratenes genau so wie als ganzer „Rostbraten“.
Übrigens: Mit Knochen wird das Rib-Eye Steak auch „Cowboy Steak“ genannt.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 54°C Kerntemperatur.
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Aufgrund der besonders hohen Temperaturen der Bambusbriketts bekommst Du perfekte Röstaromen. Dein Steak wird außen kross und bleibt ihnen saftig und zart!
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5. Special Cuts vom Rind
Unter Special Cuts oder auch Second Cuts versteht man spezielle Schnitte, welche von den bisher üblichen Cuts abweichen. Nicht alles an der an dem Rind lässt sich zu zarten, saftigen Steak zugeschnitten werden, doch unter den Special Cuts sind einige edle Stücke dabei, die wir Dir absolut empfehlen können. Hier eine Übersicht der Special Cuts.
Flat Iron Steak / Mittelbug / Paleron
Das Flat Iron Steak ist relativ dünn, vergleichbar mit dem Flanksteak und hat daher eine kurze Grillzeit.
Unsere Empfehulg ist, das Flat Iron Steak in Tranchen aufgeschnitten zu servieren. Gewürzt werden sollte es nur mit gutem Meersalz, welches den intensiven Eingengeschmack hervorhebt.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 52°C Kerntemperatur
Tomahawk Steak
Eigentlich ist das Tomahawk-Steak ein Rip-Eye-Steak, bei dem der Knochen dran gelassen wird. Dieser verleiht dem Fleisch zusätzlichen Geschmack. Geschnitten wird es aus dem vorderen Teil des Rückens und wiegt meist zwischen 0,7 bis 1,4 Kilo und hat eine Dicke von 4-6cm.
Besonderheit bei der Zubereitung:
Weil es besonders groß und dick ist, muss es jeweils 2 Minuten von allen Seiten scharf angebraten werden. Nachdem es beim Durchgaren die Kerntemperatur von 55°C erreicht hat, sollte es noch mal von beiden Seiten 2 Mintuen scharf angebraten werden, um eine knusprige Kruste zu erhalten.
Nach dem Grillen wird der Knochen abgeschnitten und in dünnen Tranchen mit Fleur de Sel (grobes Meersalz) serviert.
Das Tomahawk kann auch gut „rückwärts“ gegrillt werden. Die Sous Vide (Vakuumgaren) Niedergarmethode, bei der das Fleisch lange Zeit vakuumverpackt gegart wird, ist besonders zu empfehlen. Anschließend bekommt das Tomahawk-Steak auf dem Grill seine Röstaromen.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 55°C Kerntemperatur
Spider-Steak / Kachelfleisch / Fledermaus Steak
Die Marmorierung ist netzartig und erinnert an ein Spinnennetz. Wegen seiner drei Sehnen, welche das Steak durchziehen, sieht es auch ein wenig aus wie die Flügel einer Fledermaus.
Zubereitung:
Da das Spider Steak sehr dünn ist, reichen 60 Sekunden scharf anbraten auf jeder Seite aus. Danach muss es nur noch kurz ziehen und kann mit etwas Meersalz genossen werden. Wenn Du gegen die Fasern schneidest, erhöhst Du die Saftigkeit.
Ein Thermometer ist aufgrund der Dünne nicht notwendig. Prüfe am besten mit dem Drucktest, ob das Steak die gewünschte Garstufe erreicht hat.
Flanksteak
In den USA sind Flanksteaks/Bavette ist schon seit ein paar Jahren bekannt und auch in Deutschland werden sie immer beliebter. Es stammt von der gut durchbluteten Muskulartur aus dem Bauchlappen, ist gut marmoriert und geschmachsintensiv. Es lässt sich gut im Ganzen grillen und in dünnen Streifen mit groben Meersalz servieren.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 57°C Kerntemperatur.
Skirt Steak / Kronfleisch / Zwerchfell
Auf dem Rippenkasten liegt das Zwerchfell und ist eines der wenigen Fleischstücke, die im Inneren densKörpers frei liegen.
Es gibt ein Inside- und Outside Skirt, beide Skirt Steak sollten nicht über Medium Rare gegrillt werden, da sie sonst zäh werden.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 55°C Kerntemperatur.
Tri Tip / Bürgermeisterstück
Es ist saftiger als Tafelspitz und gart wegen seiner flachen Form verhältnismäßig schnell. Wegen seiner dreieckigen Form wird es Tri Tip genannt. Die Bezeichnung „Bürgermeisterstück“ trägt es, weil es wegen seiner zarten Beschaffenheit den städtischen und kirchlichen Würdenträgern vorbehalten war. Eben das Stück des Bürgermeisters
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 55°C Kerntemperatur.
Picanha / Tafelspitz / Hüftdeckel
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 55°C Kerntemperatur.
Denver Cut / Teppanyaki Cut / Underblade
Bei der Zubereitung auf einer Teppanyaki-Platte wird das Fleisch in dünne Streifen geschnitten und sehr kurz bei hoher Hitze angebraten. Der Denver Cut lässt sich hervorragend auf dem Grill zubereiten.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 54°C Kerntemperatur.
Falsches Filet / Chuck Tender
Das falsche Filet ist sehr gechmacksintensiv und ist ein neuer Trend in der Grillszene.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 54°C Kerntemperatur.
Teres Major / Metzgerstück / Petit Tender
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 55°C Kerntemperatur.
Onglet / Hanging Tender / Nierenzapfen
Das Onglet wird aus dem inneren Bauchbereich geschnitten besteht aus zwei grobfaserigen und festen Stücken. Die sehr kurzen Fleischfasern machen es super zart und besonders geschmacksintensiv.
Perfekt gegrillt (Medium Rare - innen rosa) bei 55°C Kerntemperatur.
Nose to tail:die Verwertung des kompletten Rindes
Wir empfehlen Dir, über den Tellerrand – oder den Grillrost – hinwegzuschauen und etwas Neues zu probieren!
Wenn Du mehr über die Cuts wissen möchtest und Dich auch für das Zerlegen interessierst, können wir Dir das Buch „Neue Cuts vom Rind“ im dfv Verlag von Christoph Grabowski, Deutschland bekanntesten Fleischsomilier, sehr empfehlen.
Unsere ausgefallenen Tipps
Cremiges Knochenmark
Der längs aufgesägte Oberschenkelknochen wird einfach auf den Grill gelegt, bis die Konsistenz des Marks in der Mitte passt, also cremig wird. Das Knochenmark muss nur noch mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Diese außergewöhnliche Spezialität ist ein echter Hingucker auf der Grillparty und sobald sich jemand „getraut“ hat, das Knochenmark zu probieren, ist es auch schon weg, weil es so lecker ist.
Gegrillte LebeR
Wenn Du ein paar Details beachtest, lässt sich daraus eine ungewöhnliche Köstlichkeit zubereiten. Du solltest die Leber nicht vor dem Grillen salzen, denn dadurch wird sie zäh. Die Struktur würde sie verlieren, wenn Du eine rohe Leber einfrierst – bereits zubereitet ist das Einfrieren möglich.
Die perfekte Kerntemperatur von Rinderleber ist 60°C. Sie wird bei der Zubereitung von beiden Seiten scharf angebraten.
Rinderzunge
Rinderbäckchen
6. Was darf ein gutes Steak kosten?
Gute Qualität ist es Wert
Nicht veredelte Stücke vom Rind von guter Qualität kosten beim Metzger etwa 20 – 50€/Kilo.
Ribeye, bzw. Entrecôte liegt etwa bei 40€/Kilo, Rumpsteak bei 50€/Kilo, und das sehr zarte und geschmacksintensive Tritip gibt es für etwa 20€/Kilo.
Das Gute an neuen und eher unbekannten Cuts ist, dass sie nicht so begehrt sind und daher oft weniger kosten als, das was alle kennen und wollen.
Trockengereifte (Dry Aged) Steaks kosten etwa 30% mehr, da beim Reifen etwa 30% des Gewichtes verloren geht und der Geschmack dadurch intensiver und das Fleisch butterzart wird.
Gerade bei Lebensmitteln solltest Du nicht am falschen Ende sparen. Du bist was du isst. Und der Geschmacksunterschied von hochwertigem Fleisch aus artgerechter Haltung zu Billigfleisch ist enorm! Es lohnt sich nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch aus kulinarischer Sicht, etwas Vernünftiges zu kaufen!
7. Wo kannst Du gute Steaks & Special Cuts vom Rind günstig kaufen?
Die eher ausgefalleneren Cuts, wie Spidersteak, Picanha oder Flatiron erhältst Du bei Online-Metzgern wie zum Beispiel www.doncarne.de, www.gourmetfleisch.de, www.oberpfalz-beef.de oder besonders nachhaltig aus der eigenen Zucht bei www.der-schwarzwaelder.shop.
Wenn Du mehr über Qualität, Reifung & Marmorierung von Fleisch wissen willst, lese unseren ausführlichen Blogartikel über „Gute Fleischqualität und woran erkenne ich sie?“
Oder diesen Artikel hier: „Von welcher Rinderrasse bekommst Du das beste Steak?“





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